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Bestattungsarten

Grundsätzlich kann man sich zwischen einer Erd- oder Feuerbestattung entscheiden (traditionelle Bestattungsarten). Es gibt jedoch auch moderne Formen der Beisetzung, wie z.B. die See- oder Baumbestattung. Die Bestattungsart sollte nach der Persönlichkeit und den Vorlieben des Verstorbenen ausgewählt werden.

Erdbestattung

Sie ist die traditionellste Form der Bestattung. Eine besondere Willenserklärung des Verstorbenen ist hierfür nicht erforderlich. Als Grabarten stehen Einzel- und Doppelgräber sowie Reihen- und Wahlgräber zur Verfügung. Für jede Grabart ist ein Nutzungsrecht für einen bestimmten Zeitraum erforderlich.

Feuerbestattung

Vor der Einäscherung findet eine Trauerfeier mit Sarg statt, um den Angehörigen eine würdevolle Abschiednahme zu ermöglichen. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt. Es ist jedoch auch möglich, die Trauerfeier im Rahmen der Urnenbeisetzung zu gestalten.

Seebestattung

Sie ist eine besondere Form der Urnenbeisetzung. Sie kann zu Lebzeiten im Voraus verfügt werden. Die Angehörigen haben aber auch im Todesfall die Möglichkeit, diese Form zu wählen. Voraussetzung für die behördliche Genehmigung ist, dass der/die Verstorbene in einer besonderen Beziehung zur See gestanden hat. Grundsätzlich kann die Beisetzung in der Ost- oder Nordsee sowie im Atlantik erfolgen. Auf Wunsch können die Angehörigen die Zeremonie begleiten.

Friedwald/Baumbestattung

Die Baumbestattung ist eine relativ junge Form der Beisetzung. Hierbei wird die Asche des/der Verstorbenen im Wald direkt bei den Wurzeln eines Baumes in die Erde eingebracht. Dieser Baum ist gleichzeitig Grab und Grabmal. Er nimmt die Asche mit seinen Wurzeln auf und repräsentiert somit auch den Lebensfluss. An einem Baum kann die Asche eines Einzelnen aber auch einer Familie eingebracht werden.

Beisetzung im eigenen Garten

Als erstes Bundesland hat Bremen den Friedhofszwang für die Asche Verstorbener abgeschafft. Seit 2015 ist die Beisetzung bzw. das Verstreuen auf privaten Grundstücken sowie auf bestimmten Flächen, auch außerhalb des Friedhofs, gestattet. Dabei sind einige Formalitäten zu berücksichtigen. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.